Kaffeelikör kaufen: mit Röstnote oder cremig mit Sahne
Hier finden Sie Kaffeeliköre der Manufaktur EBERLE in zwei Stilrichtungen: den Café de Parisienne Liqueur, einen Kaffeelikör mit milder Röstnote und zarter Schokoladennuance, und den Liquore Crema di Café, einen Sahnelikör auf Basis eines Kaffeemazerats.
Beide gibt es als 0,1-Liter-Probierflasche und in 0,35 Litern; für Bar und Gastronomie stehen Kaffee Likör und Liquore Crema di Café im 10-Liter-Kanister bereit.
Café de Parisienne Liqueur | 0,1 Liter
Inhalt: 0.1 Liter (75,00 € / 1 Liter)
Liqoure Crema di Café | 0,1 Liter
Inhalt: 0.1 Liter (75,00 € / 1 Liter)
Café de Parisienne Liqueur | 0,35 Liter
Inhalt: 0.35 Liter (41,43 € / 1 Liter)
Liqoure Crema di Café | 0,35 Liter
Inhalt: 0.35 Liter (41,43 € / 1 Liter)
Kaffeelikör oder Kaffee-Sahnelikör: welcher passt wofür?
Die Entscheidung hängt weniger vom Geschmack als vom Einsatz ab – denn Sahne verträgt nicht jede Zutat.
- Café de Parisienne ist der Kaffeelikör für Cocktails und die Küche: kräftig ohne Bitterkeit, mit Röst- und Schokoladennoten. Er gehört in den Espresso Martini, den Black oder White Russian und ins Tiramisu, wo er den Amaretto ersetzen kann. Weil keine Sahne enthalten ist, lässt er sich auch mit Tonic oder Zitrusnoten kombinieren.
- Liquore Crema di Café ist der Kaffeelikör zum Genießen: die Bitterkeit des Kaffees, abgerundet mit Sahne zu einer weichen, süßen Textur. Er wird gut gekühlt pur oder auf Eis getrunken, als Digestif oder zum Dessert – und ersetzt im Kaffee Milch und Zucker zugleich.
Faustregel: Wird gemixt, geschüttelt oder gebacken, ist der Café de Parisienne die sicherere Wahl. Wird pur getrunken oder über Eis und Kaffee gegossen, ist der Crema di Café der cremigere.
Kaffeelikör bringt das Aroma gerösteter Kaffeebohnen ins Glas – als Likör mit Röstnoten oder, mit Sahne verbunden, als cremiger Digestif. Wie der Kaffee in den Likör kommt, bestimmt seinen Charakter. Hier lesen Sie, welche Bohnen und Röstungen dahinterstehen, wie ein Kaffeelikör entsteht, wie sich die beiden Stile im Sortiment unterscheiden, welche Cocktails und Desserts mit welchem Likör gelingen, wie Kaffeelikör im heißen Kaffee funktioniert, wie er serviert, verschenkt und gelagert wird und wie Bar und Gastronomie ihn einsetzen.
Weiterlesen: Bohne und Röstung, Herstellung, Cocktails, Tiramisu und Lagerung
Wie der Kaffee in den Likör kommt
Für Kaffeelikör gibt es zwei grundlegende Wege, das Kaffeearoma zu gewinnen – und beide finden sich im Sortiment:
- Kaffeemazerat: Kaffeebohnen werden in Alkohol eingelegt und ziehen dort über längere Zeit. Der Alkohol löst Öle, Aromen, Röststoffe und Bitterstoffe aus der Bohne. Diese Methode liegt dem Liquore Crema di Café zugrunde; die kräftige Kaffeebitterkeit wird anschließend durch Sahne und Süße abgerundet.
- Röstkaffee mit Destillat: Beim Café de Parisienne und beim Kaffee Likör im Kanister werden schonend mittel bis dunkel geröstete Kaffeebohnen mit einem Destillat verbunden. Die mitteldunkle Röstung betont die natürliche Süße und die Schokoladennoten der Bohne statt der Bitterkeit.
Beide Wege folgen demselben Ablauf: Die frisch gemahlenen Bohnen werden angesetzt beziehungsweise kalt mazeriert, der Ansatz ruht, wird mit Zucker oder Zuckersirup ausbalanciert und anschließend filtriert, damit der Likör klar bleibt. Je nach Stil kommen Schokoladen-, Vanille- oder Karamellnoten dazu – oder Sahne, wenn ein cremiger Charakter gewünscht ist. Weil Alkohol und Zucker konservierend wirken, bleibt ein Kaffeelikör ohne Sahne über Jahre haltbar.
Bohne und Röstung: worauf es beim Kaffeelikör ankommt
Ein Kaffeelikör beginnt bei der Bohne. Für hochwertige Liköre werden meist Arabica-Bohnen verwendet – sie bringen ein feines, rundes Aroma mit. Sorten mit natürlicher Süße ergeben ein weiches Geschmacksbild, kräftigere Röstungen mehr Tiefe und Fülle. Die Auswahl entscheidet, ob ein Likör eher mild und schokoladig oder kräftig und würzig schmeckt.
Die Röststufe ist beim Kaffeelikör ähnlich wichtig wie beim Espresso: Helle Röstungen wirken säuerlicher, sehr dunkle Röstungen bitter und rauchig. Mitteldunkel ist der Bereich, in dem ein Likör kräftig nach Kaffee schmeckt, ohne herb zu werden.
Das Ziel ist in beiden Fällen dieselbe Balance: süß, aber nicht zu süß, mit deutlichen Kaffee- und Mokkanoten, ohne bitter zu wirken. Weil ein Kaffeelikör von Natur aus intensiv ist, genügt meist eine kleine Menge, um ein Getränk oder ein Dessert zu prägen.
Die Kaffeeliköre im Sortiment
- Café de Parisienne Liqueur (EBERLE): Kaffeelikör mit milder Röstnote und zarter Schokoladennuance, kräftig ohne Bitterkeit. 0,1 und 0,35 Liter.
- Kaffee Likör (EBERLE): gleiche Beschreibung wie der Café de Parisienne – Röst- und Schokoladennoten, mitteldunkel geröstet – im 10-Liter-Kanister für den Ausschank.
- Liquore Crema di Café (EBERLE): Sahnelikör aus echtem Kaffeemazerat und Sahne; Kaffeebitterkeit, sanfte Süße, weiche Textur. 0,1 und 0,35 Liter, 10-Liter-Kanister.
Damit sind die beiden klassischen Stile abgedeckt: der klare Kaffeelikör mit Espresso-Profil, der sich mixen und erhitzen lässt, und die cremige Variante mit Sahne, die eher an ein Kaffeedessert erinnert. Als Faustregel: zum Mixen und Backen der Café de Parisienne, pur, auf Eis oder im Kaffee der Crema di Café. EBERLE stellt die Kaffeeliköre ohne Zugabe von Konservierungs- und Farbstoffen her.
Was Kaffeelikör von anderen Likören unterscheidet
Fruchtliköre wirken leicht und fruchtig, Sahneliköre cremig – Kaffeelikör bringt eine aromatische Tiefe mit, die an Mokka, Espresso, dunkle Schokolade und geröstete Nüsse erinnert. Er hat mehr Körper als klare, süße Liköre und verbindet herbe Röststoffe mit Süße. Genau diese Spannung macht ihn gleichermaßen brauchbar als Cocktailbasis, als Digestif und als Dessertkomponente.
Cocktails mit Kaffeelikör
Für die klassischen Kaffeecocktails wird ein Kaffeelikör ohne Sahne verwendet, also der Café de Parisienne. Er harmoniert besonders mit Wodka, Sahne, Schokolade und Nussaromen.
Espresso Martini
4 cl Wodka, 2 cl Café de Parisienne, 3 cl frisch gebrühter Espresso, bei Bedarf 1 cl Zuckersirup. Mit viel Eis kräftig schütteln und in eine vorgekühlte Cocktailschale abseihen. Die feinporige Schaumkrone entsteht nur mit frischem, noch warmem Espresso und kräftigem Schütteln – drei Kaffeebohnen obenauf sind die klassische Garnitur. Der Likör rundet die Espressobitterkeit ab und liefert die Süße.
Black Russian und White Russian
Für den Black Russian 5 cl Wodka und 2 cl Café de Parisienne im Tumbler auf Eis verrühren – diese Variante zeigt den Kaffeecharakter am deutlichsten. Für den White Russian zusätzlich 3 cl flüssige Sahne vorsichtig obenauf gießen; das Ergebnis ist weich und rund und erinnert an Kaffee mit Milch. Wer den White Russian ohne separate Sahne zubereiten möchte, kann den Kaffeelikör teilweise durch Liquore Crema di Café ersetzen – dann aber keine säurehaltigen Zutaten ergänzen.
Kaffee und Tonic
Ein leichter Sommerdrink: 3 cl Café de Parisienne auf Eis, mit 10 cl Tonic Water auffüllen, mit einer Orangenzeste abspritzen. Mit dem Crema di Café funktioniert das nicht – die Säure im Tonic lässt die Sahne ausflocken.
Dessert- und Cremecocktails
Mit Sahne, Kakao, Schokoladensirup oder Dessertcremes entstehen Drinks, die an ein leichtes Schokoladendessert erinnern. Hier spielt der Kaffeelikör seine warme Tiefe aus; gute Partner sind Schokoladenliköre und Nussliköre.
Kaffeelikör in Kaffee und Dessert
Im heißen Kaffee
Café de Parisienne verträgt heißen Kaffee problemlos und verstärkt das Röstaroma. Liquore Crema di Café sollte in einen kurz abgekühlten Kaffee gegeben werden, weil sehr heißer, säurebetonter Kaffee Sahne ausflocken lassen kann. Mit einer Sahnehaube wird daraus ein Dessertkaffee.
Tiramisu
Café de Parisienne kann im Tiramisu den Amaretto ersetzen: Einen Schuss unter den Espresso rühren, in den die Löffelbiskuits getaucht werden. Der Kaffeegeschmack wird so kräftiger, statt von Mandelnoten überlagert zu werden.
Affogato und weitere Desserts
Eine Kugel Vanilleeis, darüber ein Espresso und 2 cl Kaffeelikör – mit Crema di Café wird das Affogato cremiger, mit Café de Parisienne kaffeebetonter. Darüber hinaus harmonieren Kaffeeliköre mit Schokolade, Nüssen, Sahne und Vanille: in Mousse au Chocolat, Schokoladenkuchen, Kaffeecreme, in Cremes und Sahnedesserts, in Schichtdesserts im Glas oder einfach über Eis und Gebäck geträufelt. Fein dosiert geben sie Tiefe, ohne das Dessert zu dominieren. Desserts mit ungekochtem Likör gehören nicht auf den Kindertisch.
Servieren, verschenken, lagern
- Café de Parisienne: pur bei Zimmertemperatur oder auf Eis – klare Kaffeeliköre wirken temperiert am aromatischsten. Geöffnet aufrecht, dunkel und kühl lagern und gut verschließen; er hält über Jahre, verliert aber mit der Zeit an Aroma.
- Liquore Crema di Café: gut gekühlt pur oder auf Eis. Als Sahnelikör gehört er nach dem Öffnen in den Kühlschrank und sollte zügig verbraucht werden. Mehr zur Handhabung unter Sahneliköre.
Beide eignen sich als Digestif nach dem Menü, zum Verfeinern von Kaffeegetränken und als Begleiter zu Eis und Gebäck. Und als Geschenk für Kaffeetrinker ist ein Kaffeelikör naheliegend: Die 0,1-Liter-Flasche passt neben Espressotassen oder eine Packung Kaffeebohnen, die größere Flasche ist ein eigenständiges Mitbringsel – zum Geburtstag ebenso wie als Aufmerksamkeit zwischendurch.
Allergene und Koffein
Liquore Crema di Café enthält Milch oder Milcherzeugnisse einschließlich Laktose. Kaffeeliköre werden aus Kaffeebohnen hergestellt und enthalten daher Koffein aus dem Kaffee; eine Mengenangabe nennen die Produktseiten nicht. Maßgeblich sind die Angaben auf dem Etikett.
Kaffeelikör in Bar, Café und Gastronomie
Bar: Der Espresso Martini ist einer der bekanntesten Kaffeecocktails. Wer ihn regelmäßig ausschenkt, kann den Kaffee Likör im 10-Liter-Kanister beziehen und in eine Arbeitsflasche umfüllen.
Café und Restaurant: Liquore Crema di Café eignet sich für die Dessert- und Kaffeekarte – als Digestif auf Eis, im Affogato oder als Kaffee mit Schuss. Da er nach dem Anbruch gekühlt werden muss, lohnt der Kanister vor allem bei regelmäßiger Abgabe.
Handel: Die 0,1-Liter-Flaschen beider Sorten passen in Probiersets, Kaffee-Geschenkkörbe und als Mitbringsel zu Espressotassen oder Kaffeebohnen. Online lassen sich die beiden Stile direkt nebeneinander vergleichen – im Regal steht meist nur einer davon.
Eigenmarke: Ein Kaffeelikör unter eigenem Namen – etwa für eine Rösterei oder ein Café – lässt sich über die Eigenmarken anfragen.
Häufige Fragen zu Kaffeelikör
Was ist der Unterschied zwischen Kaffeelikör und Kaffee-Sahnelikör?
Ein Kaffeelikör wie der Café de Parisienne enthält keine Sahne und schmeckt nach Röstkaffee mit Schokoladennoten. Ein Kaffee-Sahnelikör wie der Liquore Crema di Café verbindet Kaffeearoma mit Sahne, ist cremiger und muss nach dem Öffnen gekühlt werden.
Wie wird Kaffeelikör hergestellt?
Entweder durch Mazeration – Kaffeebohnen ziehen in Alkohol, der Öle, Aromen und Röststoffe löst – oder indem gerösteter Kaffee mit einem Destillat verbunden wird. Anschließend wird der Ansatz mit Zucker ausbalanciert und filtriert; je nach Stil kommen Schokoladen-, Vanille- oder Karamellnoten oder Sahne dazu.
Welcher Kaffeelikör eignet sich für Espresso Martini?
Ein Kaffeelikör ohne Sahne, also der Café de Parisienne. Klassisch: 4 cl Wodka, 2 cl Kaffeelikör und 3 cl frischer Espresso, mit Eis kräftig geschüttelt.
Kann man Kaffeelikör im Tiramisu verwenden?
Ja. Café de Parisienne kann den Amaretto ersetzen und wird unter den Espresso gerührt, in den die Löffelbiskuits getaucht werden. Das Tiramisu schmeckt dadurch kaffeebetonter.
Kann man Kaffeelikör in heißen Kaffee geben?
Café de Parisienne ja. Liquore Crema di Café besser in kurz abgekühlten Kaffee geben, da sehr heißer, säurebetonter Kaffee die Sahne ausflocken lassen kann.
Enthält Kaffeelikör Koffein?
Ja, Kaffeeliköre werden aus Kaffeebohnen hergestellt und enthalten Koffein aus dem Kaffee. Eine Mengenangabe nennen die Produktseiten nicht; maßgeblich ist das Etikett.
Muss Kaffeelikör in den Kühlschrank?
Café de Parisienne nicht – er lagert dunkel, kühl und gut verschlossen und hält über Jahre. Liquore Crema di Café ist ein Sahnelikör und gehört nach dem Öffnen in den Kühlschrank.
Gibt es Kaffeelikör im 10-Liter-Kanister?
Ja, als Kaffee Likör mit Röst- und Schokoladennoten sowie als Liquore Crema di Café. Beide sind für Bar, Café und Gastronomie gedacht.
Passend dazu: die Übersicht aller Liköre, Sahneliköre für den Digestif, Schokoladenliköre und Nussliköre als Partner in Kaffeecocktails.