Fruchtliköre kaufen: Beeren, Steinobst, Kernobst und Wintersorten
Diese Kategorie versammelt die Fruchtliköre im Sortiment: Beerenliköre wie Schwarze Johannisbeere, Wald-Himbeer, Erdbeer und Wildberry, Steinobst wie Marille, Pflaume, Edelkirsch und Amarena-Kirsch, Williams-Christ-Birne sowie würzige Wintersorten mit Apfel oder Granatapfel. Hinzu kommt der Rote Weinbergpfirsich von drei Herstellern.
Die Liköre stammen von EBERLE, Eduard Mentges und Moselpirat – als 0,1-Liter-Probierflasche, in 0,2 bis 0,5 Litern und bei vielen Sorten im 10-Liter-Kanister.
Amarena Kirsch Likör mit Schokoladennote | 0,1 Liter
Inhalt: 0.1 Liter (75,00 € / 1 Liter)
Amarena Kirsch Likör mit Schokoladennote | 0,35 Liter
Inhalt: 0.35 Liter (38,57 € / 1 Liter)
Pflaumen Likör | 0,35 Liter
Inhalt: 0.35 Liter (38,57 € / 1 Liter)
Bloody Peach Roter Weinbergpfirsich Likör | 0,5 Liter
Inhalt: 0.5 Liter (37,90 € / 1 Liter)
Marillen Likör | 0,35 Liter
Inhalt: 0.35 Liter (38,57 € / 1 Liter)
Roter Weinbergspfirsich Likör | 0,35 Liter
Inhalt: 0.35 Liter (38,57 € / 1 Liter)
Roter Weinbergspfirsich Likör | 0,1 Liter
Inhalt: 0.1 Liter (75,00 € / 1 Liter)
Roter Weinbergspfirsich Likör | 0,2 Liter
Inhalt: 0.2 Liter (42,50 € / 1 Liter)
Roter Weinbergspfirsich Likör | 0,5 Liter
Inhalt: 0.5 Liter (29,00 € / 1 Liter)
Roter Winterapfel-Likör | 0,35 Liter
Inhalt: 0.35 Liter (38,57 € / 1 Liter)
Roter Winterapfel-Likör | 0,1 Liter
Inhalt: 0.1 Liter (75,00 € / 1 Liter)
Sweet Sin Roter Winterapfel-Likör | 0,5 Liter
Inhalt: 0.5 Liter (31,90 € / 1 Liter)
Adventskalender Countdownflasche Granatapfel-Likör mit Chili verfeinert | 0,35 Liter mit Geschenkverpackung
Inhalt: 0.35 Liter (48,43 € / 1 Liter)
Williams-Christ Birnenlikör | 0,1 Liter
Inhalt: 0.1 Liter (75,00 € / 1 Liter)
Williams-Christ Birnenlikör | 0,35 Liter
Inhalt: 0.35 Liter (38,57 € / 1 Liter)
Welcher Fruchtlikör passt? Nach Säure, Süße und Würze wählen
Fruchtliköre lassen sich grob in vier Geschmacksrichtungen einteilen. Die Richtung bestimmt, wofür sich ein Likör am besten eignet:
- Frisch und säuerlich – Schwarze Johannisbeere, Wald-Himbeer, Wildberry, Roter Schlehen (mit leicht herber Note): die erste Wahl zum Auffüllen mit Sekt und für dunkle Saucen zu Wild und Braten.
- Weich und fruchtig – Marille, Williams-Christ-Birne, Erdbeer, Roter Weinbergpfirsich: pur und leicht gekühlt, über Vanilleeis oder Sorbet, im Obstsalat.
- Dunkel und kräftig – Pflaume aus Hauszwetschgen, Edelkirsch, Amarena-Kirsch mit Schokoladennote: zu Schokolade, Panna cotta und Pflaumenkuchen.
- Winterlich gewürzt – Roter Winterapfel mit Zimt, Bratapfel mit Zimt und Vanille, Granatapfel mit Chili: pur, leicht erwärmt, in Heißgetränken oder winterlichen Aperitifs.
Wer nur eine Flasche kaufen möchte, die möglichst viel abdeckt, nimmt eine Sorte mit deutlicher Säure: Sie funktioniert im Sekt, in der Küche und pur gleichermaßen.
Ein Fruchtlikör verbindet das Aroma einer Frucht mit Süße – und genau dieses Verhältnis aus Frucht, Säure und Süße entscheidet, ob er eher in den Sekt, in die Sauce oder ins Dessert gehört. Hier finden Sie alle Fruchtliköre von gourmet depot mit ihrem Charakter und den erhältlichen Größen, dazu wie ein Fruchtlikör entsteht, das Kir-Prinzip für den Aperitif, Einsatzideen für herzhafte und süße Küche, die passende Serviertemperatur, Tipps für warme Wintergetränke und Hinweise für Gastronomie und Handel.
Weiterlesen: Sorten, Herstellung, Sekt-Aperitif, Servieren, Küche und Einkauf
Die Fruchtliköre im Überblick
Jede Frucht bringt ihr eigenes Aroma und ihre eigene Balance aus Süße und Säure mit – die Spanne reicht von intensiv und kräftig bis leicht und verspielt. Die folgende Übersicht ist nach Fruchtgruppen sortiert und nennt zu jeder Sorte den Charakter und die erhältlichen Größen.
Beerenliköre
- Schwarzer Johannisbeer Likör (EBERLE): tiefdunkel, Balance aus Süße und natürlicher Säure; der klassische Cassis-Typ. 10-Liter-Kanister.
- Wald-Himbeer Likör (EBERLE): intensive Waldhimbeere, rubinrot, klar und leicht säuerlich, mit dem Duft vollreifer Beeren. 10-Liter-Kanister.
- Wildberry Likör (EBERLE): Mischung aus Brombeere, Himbeere, Heidelbeere und Schwarzer Johannisbeere. 10-Liter-Kanister.
- Erdbeer Likör (EBERLE): zarte Süße reifer Erdbeeren, fruchtig-weich, leuchtend rot. 10-Liter-Kanister.
- Roter Schlehen Likör (EBERLE): fruchtig mit leicht herber Note, vollmundig. 10-Liter-Kanister.
Steinobst und Birne
- Marillen Likör (EBERLE): feiner, ausgewogener Fruchtcharakter. 0,35 Liter und 10-Liter-Kanister.
- Pflaumen Likör (EBERLE): aus reifen Hauszwetschgen, kräftige Farbe, tiefe Fruchtnote, fruchtig-weich. 0,35 Liter und 10-Liter-Kanister.
- Edelkirsch Likör (EBERLE): intensives, typisches Kirscharoma, tiefrot. 10-Liter-Kanister.
- Amarena Kirsch Likör mit Schokoladennote (EBERLE): dunkle Amarena-Kirsche mit dezenter Schokolade – ein Dessertlikör an der Grenze zu den Schokoladenlikören. 0,1 und 0,35 Liter, 10-Liter-Kanister.
- Williams-Christ Birnenlikör (EBERLE): vollmundige Birne mit samtiger Textur. 0,1 und 0,35 Liter.
- Roter Weinbergpfirsich: samtig, vollmundig und leicht exotisch – als Likör von EBERLE (0,1 und 0,35 Liter, 10-Liter-Kanister, zusätzlich eine Variante „hell“ im Kanister), von Eduard Mentges (0,2 und 0,5 Liter) und als Bloody Peach von Moselpirat (0,5 Liter). Mehr zu dieser Frucht unter Weinbergpfirsich-Likör.
Winterlich gewürzt
- Roter Winterapfel-Likör (EBERLE): saftiger roter Apfel mit dezentem Zimt. 0,1 und 0,35 Liter, 10-Liter-Kanister; als „Sweet Sin“ in der 0,5-Liter-Flasche mit neuer Ausstattung.
- Bratapfel Likör (EBERLE): Apfel, Zimt und ein Hauch Vanille nach dem Vorbild des Winterdesserts. 0,1 Liter und 10-Liter-Kanister.
- Granatapfel-Likör mit Chili (EBERLE): süß-herbe Granatapfelfrucht, die Chili zeigt sich erst im Abgang. 0,35 Liter, 10-Liter-Kanister und als Adventskalender-Countdownflasche mit Geschenkverpackung.
Wie ein Fruchtlikör entsteht
Ein Fruchtlikör braucht wenige Zutaten: Frucht, Zucker, Alkohol und die natürlichen Aromen, die aus der Frucht selbst stammen. Entscheidend ist die Qualität der Früchte – nur vollreife, gesunde Ware gibt ihr Aroma vollständig ab.
Der klassische Weg ist die Mazeration, auch Auszug genannt: Die Früchte werden in Alkohol eingelegt, bis Farbe, Duft und Fruchtigkeit in den Grundbrand übergegangen sind. Ein guter Grundbrand nimmt die Fruchtaromen auf, ohne sie zu überdecken. Anschließend wird der Ansatz gefiltert und je nach Rezeptur mit Zucker abgerundet. Daneben gibt es Liköre auf Basis von Fruchtsaft oder Fruchtmark – dieser Weg erzeugt besonders intensive Produkte. Beides zielt auf dasselbe Ergebnis: ein Likör, der weder zu süß noch zu alkoholisch wirkt, sondern Süße, Säure und Frische in Balance hält.
Wie kräftig ein Fruchtlikör wirkt, hängt von der Rezeptur ab; die Angabe steht auf jeder Produktseite. Farbstoffe sind bei Likören grundsätzlich zulässig – EBERLE stellt seine Fruchtliköre ohne Zugabe von Konservierungs- und Farbstoffen her. Die Farbe stammt also aus der Frucht und kann von Charge zu Charge leicht variieren.
Fruchtlikör im Sekt: das Kir-Prinzip
Der bekannteste Fruchtlikör-Aperitif stammt aus Burgund: Beim Kir wird schwarzer Johannisbeerlikör mit trockenem Weißwein aufgefüllt, beim Kir Royal mit Champagner. Das Prinzip funktioniert mit fast jedem Fruchtlikör, der genug Säure mitbringt. An der Mosel heißt die Variante mit Rotem Weinbergpfirsich und Sekt „Kir Moselle“, im italienischen Original des Bellini übernimmt ein Pfirsichlikör dieselbe Rolle im Prosecco.
- Mengenverhältnis: 1 bis 2 cl Likör auf ein Sektglas. Mehr macht den Drink schnell zu süß.
- Reihenfolge: Likör zuerst ins Glas, dann langsam mit gut gekühltem Sekt auffüllen – die Kohlensäure mischt beides, ohne Umrühren.
- Sekt: trocken oder brut wählen, denn der Likör bringt die Süße mit.
- Geeignete Sorten: Schwarze Johannisbeere, Wald-Himbeer, Wildberry, Erdbeer, Roter Weinbergpfirsich; im Winter Winterapfel oder Granatapfel mit Chili.
Über den Aperitif hinaus sind Fruchtliköre in Cocktails vor allem die süße und die farbgebende Komponente: Sie verbinden sich mit klaren Spirituosen zu Longdrinks, und mit Tonic oder Mineralwasser aufgefüllt ergeben sie ein leichtes Sommergetränk. Für längere Drinks empfiehlt EBERLE zum Sweet Sin Winterapfel-Likör eine Mischung aus 4 cl Likör, 1 cl Whisky, 8 cl trockenem Riesling und 8 cl Ginger Beer auf Eis.
Servieren: Temperatur und Glas
Fruchtliköre schmecken leicht gekühlt am besten – etwa 8 bis 12 °C. In dieser Spanne kommen Süße, Säure und Fruchtigkeit am ausgewogensten zusammen; zu kalt serviert verschließt sich das Aroma, zu warm wirkt die Süße schwer. Pur genügt ein kleines Stielglas, auf Eis ein Tumbler.
Leichtere, frische Sorten sind der bessere Begleiter für warme Tage, kräftigere und herbere Sorten kommen als Digestif nach dem Essen stärker zur Geltung.
Fruchtliköre in der herzhaften und süßen Küche
In der Küche wirken Fruchtliköre wie eine Kombination aus Fruchtmark und Zucker – mit dem Vorteil, dass sie sofort flüssig und dosierbar sind. Schon kleine Mengen bringen Aroma, Farbe und Süße, ohne ein Gericht zu dominieren.
Saucen zu Wild, Braten und Geflügel
Säuerliche Beerenliköre runden dunkle Saucen ab: Wald-Himbeer oder Schlehe zu Wild und Braten, Schwarze Johannisbeere auch zu Geflügel. Einen Schuss zum Schluss in die fertige Sauce geben und kurz einköcheln – so bleibt die Frucht erkennbar, und die Süße gleicht bittere Röstaromen aus. Bloody Peach von Moselpirat wird außerdem zu gegrilltem Fleisch empfohlen.
Desserts und Gebäck
Marille oder Birne über Vanilleeis und Sorbet, Erdbeer im Obstsalat oder zur Panna cotta, Pflaume zu Pflaumenkuchen mit Sahne, Amarena-Kirsch oder Edelkirsch zu dunkler Schokolade, Schlehe im Bratapfel. Beim Backen wandert ein Schuss in die Kuchen- oder Tortencreme; besonders gut harmonieren fruchtige Sorten mit frischer Sahne, Mascarpone und dunkler Schokolade. Desserts mit ungekochtem Likör gehören nicht auf den Kindertisch.
Warm genießen: die Wintersorten
Winterapfel, Bratapfel und Pflaume sind die Fruchtliköre, die auch warm funktionieren. Roter Winterapfel-Likör lässt sich leicht erwärmt pur trinken oder mit Sahne und Zimt als heiße Variante servieren; Bratapfel Likör verfeinert Tee, Punsch oder heiße Schokolade. Wichtig: nur erwärmen, nicht kochen – sonst gehen die feinen Fruchtaromen verloren.
Fruchtlikör, Crème de Cassis oder Obstbrand?
Likör und Spirituose sind keine Gegensätze: Liköre gehören zur Familie der Spirituosen, unterscheiden sich aber in der Herstellung. Klare Spirituosen entstehen durch Destillation, Fruchtliköre werden angesetzt beziehungsweise mazeriert und anschließend gesüßt. Das macht sie milder, geschmeidiger und vielseitiger einsetzbar.
Cassis-Likör und Crème de Cassis sind nicht dasselbe: „Crème de Cassis“ ist eine eigene, geschützte Kategorie mit besonders hohem Zuckergehalt. Der Schwarze Johannisbeer Likör im Sortiment ist ein Likör vom Cassis-Typ, keine Crème de Cassis – im Kir wirkt er dadurch in der Regel frischer und weniger süß.
Obstbrand wird aus vergorenen Früchten destilliert und schmeckt trocken und klar nach Frucht. Ein Fruchtlikör ist dagegen deutlich gesüßt und milder. Wer den Unterschied an einer Frucht probieren möchte, vergleicht den Williams-Christ Birnenlikör mit einem Williams-Christ-Brand aus den Frucht- und Obstbränden.
Fruchtliköre für Gastronomie und Handel
Bar und Gastronomie: Ein Haus-Aperitif mit Fruchtlikör und Sekt ist schnell erklärt und leicht zu portionieren. Mehrere Beerensorten – Schwarze Johannisbeere, Wald-Himbeer, Wildberry, Erdbeer, Schlehe – sowie Edelkirsch und der helle Weinbergpfirsich sind ausschließlich im 10-Liter-Kanister gelistet, also gezielt für den Ausschank gedacht. Hinweise zu Umfüllen und Lagerung stehen unter Likör im Kanister.
Feinkost- und Geschenkhandel: Für das Herbst- und Weihnachtsgeschäft eignen sich Winterapfel und Bratapfel in 0,1 Litern, die Granatapfel-Chili-Countdownflasche als fertiges Adventsgeschenk und Bloody Peach als auffällige Moselpirat-Flasche. Sorten wie Wildberry, Schlehe oder Granatapfel mit Chili stehen im stationären Handel selten nebeneinander – online lässt sich eine Auswahl zusammenstellen, die es so an der Theke kaum gibt.
Eigenmarke: Ein Fruchtlikör ist ein naheliegender Einstieg in eine eigene Likörlinie. Mehr dazu unter Eigenmarken.
Häufige Fragen zu Fruchtlikören
Welcher Fruchtlikör passt in Sekt?
Am besten Fruchtliköre mit deutlicher Säure: Schwarze Johannisbeere, Wald-Himbeer, Wildberry, Erdbeer oder Roter Weinbergpfirsich. Mit Sekt und Weinbergpfirsich heißt der Aperitif „Kir Moselle“. Im Winter passen Winterapfel oder Granatapfel mit Chili.
Wie viel Fruchtlikör gehört in ein Glas Sekt?
1 bis 2 cl Likör pro Sektglas. Den Likör zuerst ins Glas geben und mit gut gekühltem trockenem Sekt auffüllen – die Kohlensäure mischt beides.
Wie serviert man Fruchtlikör – kalt oder warm?
Meist leicht gekühlt bei etwa 8 bis 12 °C, pur im kleinen Stielglas oder auf Eis. Warm funktionieren vor allem die Wintersorten: Roter Winterapfel-Likör leicht erwärmt oder heiß mit Sahne und Zimt, Bratapfel Likör in Tee und Punsch. Nur erwärmen, nicht kochen.
Welcher Fruchtlikör passt zu Wild?
Säuerliche und herbe Sorten wie Wald-Himbeer, Roter Schlehen oder Schwarze Johannisbeere. Ein Schuss zum Schluss in die dunkle Sauce rundet Röstaromen ab.
Wie wird Fruchtlikör hergestellt?
Meist durch Mazeration: Die Früchte werden in Alkohol eingelegt, bis Farbe, Duft und Aroma übergegangen sind; anschließend wird der Ansatz gefiltert und mit Zucker abgerundet. Andere Liköre entstehen auf Basis von Fruchtsaft oder Fruchtmark. EBERLE arbeitet dabei ohne Zugabe von Konservierungs- und Farbstoffen.
Ist Schwarzer Johannisbeer Likör dasselbe wie Crème de Cassis?
Nein. „Crème de Cassis“ ist eine eigene, geschützte Kategorie mit besonders hohem Zuckergehalt. Der Schwarze Johannisbeer Likör ist ein Likör vom Cassis-Typ und in der Regel weniger süß.
Welche Fruchtliköre gibt es nur im 10-Liter-Kanister?
Derzeit Schwarze Johannisbeere, Wald-Himbeer, Wildberry, Erdbeer, Roter Schlehen, Edelkirsch und der helle Rote Weinbergspfirsich Likör. Sie sind für Gastronomie, Bar und Ausschank gedacht.
Passend dazu: die Übersicht aller Liköre, Sekt & Secco zum Auffüllen und die Frucht- und Obstbrände für alle, die Frucht ohne Süße suchen.